Tagungen unter Beteiligung der SOPSY oder von sozialpsychiatrischer Relevanz

Gerne möchten wir auf wichtige Fachtagungen unter Beteiligung der SOPSY hinweisen bzw. auf wertvolle Beiträge unserer Partnervebände und -gesellschaften aufmerksam machen, die einen wichtigen Beitrag in der Prävention psychischer und psychiatrischer Betroffenheit und deren Versorgung leisten.


 

SOPSY Online Events März bis Juni 2025

Oft ist es vor allem die Jahrestagung, die uns erlaubt in einen näheren Austausch mit unseren Mitgliedern und an der Sozialpsychiatrie Interessierten zu treten. Wir möchten dies erweitern.

In den letzten Jahren sind aus dem Vorstand heraus vier Positionspapiere zu wichtigen sozialpsychaitrischen Themen entstanden: Housing first, Peerarbeit, Umgang mit Psychopharmaka und das Thema Zwang.

Mit vier Online Events von März bis Juni 2025 möchten wir Sie einladen, mit uns in den Dialog zu treten, einander besser kennenzulernen und zu ergründen, was uns bewegt.

Es wird je einen 10minütigen Input zum jeweiligen Positionspapier geben und danach ist Raum für Gespräch und Reflexion. Christian Burr und andrea zwicknagl moderieren als Co-Präsidium den Austausch.


Mittwoch, 26. März 2025, 17.00-18.30 Uhr

Housing first

Rückzugsmöglichkeit. Entfaltungsraum. Privatsphäre. Sicherheit. Zugehörigkeit.

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Input:

Jacqueline Zingarelli ist Pflegefachfrau Psychiatrie, inprocess Coaching/Supervision und Organisationsberatung, Mitglied SOPSY Sektion Deuschschweiz und Mitautorin des Positionspapiers Housing first

Michel Steiner ist Pflegefachmann, ehemaliger Street Worker und Co-Leiter Schwarzer Peter - Verein für Gassenarbeit Basel, Pflegefachmann Spitex Basel Spezialgebiet Psychiatrie

Link zum Positionspapier Housing first 


Mittwoch, 23. April 2025, 17.00-18.30 Uhr

Peerarbeit

Der Einbezug von Menschen mit Krankheits- und Genesungserfahrung in der Psychiatrie

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Input:

Caroline Suter ist Peer im Laboratoire d'enseignement et de recherche Santé mentale et psychiatrie der Fachhochschule La Source in Lausanne, wo Sie insbesondere an der Implementierung des gemeinsamen Krisenplans (Plan de crise conjoint) arbeitet. Sie ist ebenfalls als Genesungsbegleiterin am Institut Maïeutique tätig. Sie ist Teil des Vorstands des Dachverbands Peerarbeit Schweiz.

Mario Sonderegger ist Peer/Genesungsbegleiter aus Überzeugung, Geschäftsführer von Team Recovery, Mitglied im Vorstand der SOPSY Sektion Deutschschweiz. Die Bewältigung diverser körperlicher Traumata, einer Suchterkrankung und schwerer Depressionen machten ihn zum Experten seines Heilungsweges. Bewegung in der Natur, Achtsamkeit, Psychoedukation (um sich selbst und die Erkrankung besser zu verstehen), Akzeptanz und Selbstmitgefühl waren einige wichtige Bausteine seiner Genesung.

Matthias Jäger, Prof. Dr. med. ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und arbeitet seit 2018 als Direktor Erwachsenenpsychiatrie bei der Psychiatrie Baselland. Er ist Dozent im Studiengang Humanmedizin an den Universitäten Zürich und Basel und leitet eine Forschungsgruppe an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Er hat in Giessen (D) und Amsterdam (NL) Medizin studiert und von 2005 bis 2018 in verschiedenen Funktionen der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich gearbeitet, zuletzt als Leiter des Zentrums für akute psychische Störungen. Seine fachlichen Interessen liegen im Bereich der klinischen Sozialpsychiatrie und der psychiatrischen Versorgungsforschung mit den Schwerpunkten Wohnen und Beschäftigung für Menschen mit psychischen Störungen, Aggression und Zwang im psychiatrischen Setting sowie Genesungskonzepte. Mitglied im Vorstand der SOPSY Sektion Deutschschweiz.

Link zum Positionspapier Peerarbeit


Dienstag,  27. Mai 2025, 17.00-18.30 Uhr

Behandlung mit Psychopharmaka

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Input:

Stefan Vetter Pflegfachmann HF, begleitet aufsuchend Personen, die sich entschieden haben, Psychopharmaka zu reduzieren oder abzusetzen. Dabei erarbeitet er mit den Reduktionswilligen mögliche Reduktionspläne. Darüber hinaus unterstützt er bei der Überwindung möglicher Rebound-Effekte und der Entwicklung einer gelassenen Haltung.

Walter Gekle, Dr. med.  ist Chefarzt Universitätsklinik Forensische Psychiatrie und Psychologie FPP der UPD Bern sowie Chefarzt Soteria Bern. Er führt seit 35 Jahren integrierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlungen durch und verfährt im Hinblick auf Medikamente nach der Maxime: «so viel wie nötig, so wenig wie möglich». Walter Gekle ist ehemaliger Präsident und nun Mitglied im Vorstand der SOPSY Sektion Deutschschweiz.

Link zum Positionspapier Psychopharmaka


Dienstag, 17. Juni 2025, 17.00-18.30 Uhr

No Force First

Positionspapier zum Thema Reduktion von Zwangsmassnahmen in der Psychiatrie

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Input:

Ralf-Peter Gebhardt, Dr. Dipl.-Psych. MBA, ist seit 30 Jahren sozialpsychiatrisch tätig, davon zunächst 10 Jahre in Forschung und Klinik und seit 20 Jahren im Management, seit 2020 Spitaldirektor der Psychiatrischen Dienste Thurgau und Mitglied der Geschäftsleitung der thurmed AG. Sein Leitspruch ist: Was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem andern zu! Er ist Mitglied im Vostand der SOPSY Sektion Deutschschweiz

Gianfranco Zuaboni, Dr. rer. med., ist seit seinem 17. Altersjahr in der Pflege tätig. Er ist Pflegefachperson FH, promovierter Gesundheits- und Pflegewissenschaftler. Neben seiner Tätigkeit als Recovery Beauftragter im Sanatorium Kilchberg ist er Leiter des Recovery College Bern. Er hat zahlreiche Publikationen zum Thema Recovery veröffentlicht. Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift «Psychiatrische Pflege» (Hogrefe)  und der Buchreihe «Better Care» (Psychiatrie Verlag). Bei der Stiftung Pro Mente Sana ist er Mitglied des Stiftungsrates. Er ist Mitglied im Vorstand der SOPSY Sektion Deutschschweiz.

Link zum Positionspapier no force first


Vom 14. November bis 16. November 2024 findet in Freiburg i. Brsg. (DE) die gemeinsame Jahrestagung von SOPSY und DGSP statt. In einem breit gefächerten Programm wird dabei die ganze Vielfalt an Aktivitäten zum Thema "Fremde Nachbarschaften verbindende Begegnungen in der Sozialpsychiatrie" sichtbar.

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Sie:

Programmheft gemeinsamer Jahreskongress SOPSY und DGSP 2024


Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. verleiht alle zwei Jahre im Rahmen ihrer Jahrestagung einen Forschungs- und einen Nachwuchspreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie.

Auswahlkriterien sind insbesondere die Relevanz der Forschung für die Versorgung psychisch erkrankter Menschen, der innovative Charakter und die methodische Qualität.

Im Anhang finden Sie die Ausschreibung für den Forschungs- und den Nachwuchspreis 2024 und hoffen auf Ihr Interesse, gerne können Sie die Ausschreibung auch weiterleiten.

Ausschreibung Forschungspreis DGSP 2024

Ausschreibung Nachwuchspreis DGSP 2024


Wir freuen uns, den SOPSY-Mitgliedern und allen anderen Interessierten die e-PEPS-Schulung zur Verbesserung der Freude und Motivation bei Schizophrenie zur Verfügung zu stellen (bis jetzt leider nur auf Französisch)

Link zur Schulung

 

Hier das laufende Fortbildungsangebot unserer Partnergesellschaft in Deutschland:

Link zum Fortbildungsangebot

 

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